Liste: Berühmte Physiker


40 Berühmte Physiker & Physikerinnen

Mit Klick auf  finden Smartphone-User weitere Infos über mehr als 40 berühmte Physiker & Physikerinnen der Welt. Weitere berühmte Wissenschaftler finden Sie in den jeweiligen Listen: Berühmte Chemiker, berühmte Mathematiker, berühmte Astronomen und berühmte Ärzte. Berühmte deutsche Physiker & Naturwissenschaftler finden Sie in der Liste Deutsche Wissenschaftler.

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Berühmte Physiker */† Fachgebiete Arbeit & Erfolge
Ampère, André M., F
1775-1863 Physik, Mathematik Der französische Physiker gilt als Begründer der Elektrodynamik; er entdeckte, dass elektrische Ströme anziehende und abstoßende Kräfte aufeinander ausüben, die Ursache des Magnetismus. Sein Name steht für die Stromstärke.
Becquerel, Henri, F 1852-1908 Physik Der französische Physiker entdeckte die Radioaktivität, indem er Uransalze auf eine Fotoplatte legte, die daraufhin schwarz wurde. Er fand heraus, dass Uran aus sich selbst heraus strahlt und bekam dafür 1903 den Physik-Nobelpreis.
Bohr, Niels, DEN 1885-1962 Physik Der dänische Physiker fand heraus, dass Energie nicht gleichmäßig fließt, sondern löffelweise in kleinen Schüben (Quanten). Der berühmte Wissenschaftler gilt als einer der Väter der modernen Atomphysik und erhielt 1922 den Physik-Nobelpreis.
Bose, Sir Jagadish Chandra, IND 1858-1937 Physik, Botanik, Physiologie Aufgrund seiner Vielfältigkeit wurde der Inder auch als Polymath (Universalgelehrter) bezeichnet. Jagadish Chandra Bose revolutionierte die Wissenschaft mit seiner Forschung über elektromagnetische Wellen und deren Auswirkungen auf Menschen, Pflanzen und Tiere – und führte dazu etliche Experimente durch. Zudem leistete er Pionierarbeit auf dem Gebiet der Radio- und Mikrowellenoptik und gilt somit auch als Wegbereiter der Radiotechnik.
Chadwick, James, GB
1891-1974 Physik Der britische Physiker bewies 1932 die Existenz des Neutrons, baute den ersten Teilchenbeschleuniger (Zyklotron) und bereitete damit die Entwicklung der ersten nuklearen Kettenreaktion vor. Physik-Nobelpreis 1935.
Chandrasekhar, Subrahmanyan, IND/USA 1910-1995 Physik, Astrophysik Subrahmanyan Chandrasekhar ist für seine Beiträge zur Astrophysik bekannt. Am bedeutendsten sind seine Arbeiten über die Entwicklung massereicher Sterne. Schon mit 19 Jahren berechnete er die Grenzmasse für Weiße Zwerge, die heute als Chandrasekhar-Grenze bekannt ist. Seine Arbeiten trugen zum endgültigen Verständnis von Supernovae, Neutronensternen und schwarzen Löchern bei. Als produktiver Autor leistete er zudem bedeutende Arbeiten zur Energieübertragung durch Strahlung in Sternatmosphären und Konvektion auf der Sonnenoberfläche.
Curie, Marie, F/POL 1867-1934 Physik, Chemie Die französische Physikerin suchte täglich über 45 Monate lang mit ihrem Mann Pierre Curie (1859-1906) nach der rätselhaften Strahlung (Uranverbindung), von der Henri Becquerel ihnen erzählte und prägte das Wort „radioaktiv“. Marie Curie fand außerdem die Elemente Polonium und Radium und erhielt Nobelpreise für Physik (1903) und Chemie (1911).
Davy, Humphrey, GB 1778-1829 Physik, Chemie Der „Pionier der Elektrizitätslehre“ konnte mit Hilfe elektrischer Ströme Elemente wie Calcium, Barium, Strontium erstmals isolieren und entwickelte u.a. eine Sicherheitslampe für Bergleute.
Dirac, Paul, GB 1902-1984 Physik Paul Dirac gilt (neben Werner Heisenberg, Erwin Schrödinger, Max Born und Wolfgang Pauli) als Mitbegründer der Quantenmechanik und wurde 1933 für seine Arbeiten (vor allem für seine sog. Dirac-Gleichung der relativistischen Quantenmechanik, in der er die Eigenschaften und das Verhalten eines fundamentalen Fermions mit Spin 1/2 beschreibt) mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. Zudem schuf er die Grundlagen für den späteren Nachweis von Antimaterie.
Doppler, Christian, AUT 1803-1853 Physik, Mathematik Der in Österreich geborene Physiker errechnete die Frequenzänderungen bei einem sich bewegenden Objekt (Doppler-Effekt). Nähern sich Beobachter und Quelle erhöht sich die Frequenz, entfernen sich beide, verringert sie sich.
Eddington, Sir Arthur, GB 1882-1944 Astrophysik Arthur Eddington war der Erste, dem eine Modellierung des inneren Aufbaus von Sternen gelang. Dazu stellte er die heute anerkannte Theorie auf, dass sich zwar mit zunehmender Tiefe der Druck und die Temperatur im Stern erhöhen, aber das Wechselspiel von Gravitations- und Strahlungsdruck einen Kollaps des Sterns verhindern kann. Zusätzlich betrieb er Forschungen über die Dynamik von Sternenbewegungen und die astronomische Anwendungen der Relativitätstheorie. Zudem schrieb er zahlreiche Artikel, in denen er Albert Einsteins allgemeine Relativitätstheorie für die englischsprachige Welt erklärte.
Edison, Thomas Alva, USA 1847-1931 Physik Der berühmte Wissenschaftler besuchte nur drei Monate die Schule. Als Autodidakt experimentierte er viel und erarbeitete sich so seine zahlreichen Erfindungen wie Filmaufnahmegerät, Mikrophon und Grammophon, die er alle selbst finanzierte. Berühmt wurde er durch die Erfindung der Glühbirne (durch Verwendung eines länger haltbaren Faden aus Kohle) und deren großflächigen Einsatz.
Einstein, Albert, D 1879-1955 Physik, Mathematik Sie vermissen hier Albert Einstein? Keine Sorge, der berühmte Physiker ist in unserer Liste Deutsche Wissenschaftler.
Faraday, Michael, GB 1791-1867 Physik, Chemie Obwohl Faraday nur über eine schwache schulische Ausbildung verfügte, wurde er zu einem der einflussreichsten Wissenschaftler der Geschichte. Mit seinen Entdeckungen der „elektromagnetischen Rotation“ und der „elektromagnetischen Induktion“ legte er den Grundstein der modernen Elektroindustrie und der Elektromotorentechnik (Nutzung des Dynamos). Ebenso fand er 1832 die Prinzipien des Diamagnetismus sowie die Gesetze der Elektrolyse und Elektrostatik heraus. Zum Beweis seiner Theorien baute er u.a. den berühmten „faradayschen Käfig“. Faraday führte selbst etwa 30.000 Experimente durch und veröffentlichte mehr als 450 wissenschaftliche Artikel, darunter u.a. die bekannten Werke „Experimental Researches in Electricity“ (1831-1854) sowie die populäre Weihnachtsvorlesung „Chemical History of a Candle“ (zu deutsch: Naturgeschichte einer Kerze), die er zum Jahreswechsel 1860/61 hielt.
Fermi, Enrico, IT 1901-1954 Physik Bedeutender Kernphysiker des 20. Jahrhundert. Der italienische Physiker beschoss Uran mit Neutronen und bereitete damit den Weg zur Kernspaltung vor, wofür er 1938 den Physik-Nobelpreis bekam. 1944 baute er den ersten Kernreaktor der Welt.
Feynman, Richard, USA 1918-1988 Physik Der theoretische Physiker Richard Feynman war einer der berühmtesten Physiker des 20. Jahrhunderts. Als solcher lieferte er bahnbrechende Beiträge zum Verständnis der Quantenfeldtheorien und war (leider) auch an der Entwicklung der Atombombe beteiligt. 1965 erhielt er zusammen mit Julian Schwinger und Shin’ichirō Tomonaga den Nobelpreis für Physik für seine Forschungen zur Quantenelektrodynamik. Feynman wurde auch aufgrund seiner verständlich vorgetragenen Vorlesungen, seiner einzigartigen Art, Physik zu betreiben und seiner Bestseller weltweit bekannt: Character of Physical Law (1964); Die seltsame Theorie des Lichts und der Materie (1985/87). Er prägte zudem den Begriff „Cargo-Kult-Wissenschaft“.
Foucault, Léon,
F
1819-1868 Physik Der berühmte Physiker bestimmte die Lichtgeschwindigkeit und wies nach, dass sich Licht in der Luft schneller bewegt als in Wasser. Der Franzose bewies außerdem die Erdrotation durch das sog. „Foucaultsche Pendel“.
Gilbert, William, GB 1540-1603 Physik, Medizin Der englische Physiker erkannte die Erde als Magneten und stellte fest, daß unser Planet zwei (und nicht wie ursprünglich gedacht einen) magnetische Pole hat. William Gilbert erforschte die Elektrizität und entwickelte eine erste Art des Elektroskops.
Hawking, Stephen, GB 1942-2018 Physik, Astrophysik, Mathematik Stephen Hawking war eine Ikone der modernen Physik, der trotz einer Erkrankung des motorischen Nervensystems, die seine körperlichen Fähigkeiten stark einschränkte, Generationen von Wissenschaftlern inspiriert hat. Seine Beiträge zu Gravitationssingularitäten, Quantenkosmologie und den sog. „Schwarzen Löchern“ haben unser Wissen über das Universum maßgeblich verändert. In seinem Werk Eine kurze Geschichte der Zeit (1988) stellte er zudem Theorien zur Entstehung des Universums und zur Quantenmechanik dar. Weitere Werke: Das Universum in der Nussschale (2001); Giganten des Wissens (2005).
Henry, Joseph, USA 1797-1878 Physik Der amerikanische Physiker entdeckte beim Bau von Elektromagneten das elektromagnetische Phänomen der Selbstinduktion. Unabhängig von Michael Faraday entdeckte er auch die gegenseitige Induktion, obwohl Faraday diese Entdeckung als Erster machte und seine Ergebnisse veröffentlichte. Henry entwickelte den Elektromagneten zu einem praktischen Gerät und erfand 1831 die elektrische Türklingel (Glocke, die über einen elektrischen Draht aus der Ferne geläutet werden konnte). 1831 entwarf er ein elektrisches Relais, der zur Grundlage für den praktischen Einsatz des elektrischen Telegrafen (erfunden von Samuel F. B. Morse und Sir Charles Wheatstone). Ihm zu Ehren wird die SI-Einheit der Induktivität und des Magnetischen Leitwertes als Henry bezeichnet.
Hubble, Edwin, USA 1889-1953 Physik, Astronomie 1925 entdeckte der amerikanische Astronom Edwin Hubble die Rotverschiebung des Sternenlichts bei zunehmender Entfernung („Hubble-Effekt“) und schloss daraus, dass der „Andromedanebel M31“ weit außerhalb unserer Milchstraße liegen muss. Damit fand er den Beweis, dass sich das Weltall immer weiter ausdehnt – eine Tatsache, die bereits von Georges Lemaître (1894-1966) und Albert Einstein (1879-1955) berechnet wurde.
Huygens, Christian, NL 1629-1695 Physik, Mathematik, Astronomie Tausendsassa. Entdeckte mit einem selbstgebautem Fernrohr die Ringe des Saturns, konstruierte neue Pendel- und Taschenuhren, erklärte die Theorie der Wahrscheinlichkeit, beschrieb das sog. Stoßgesetz, begründete eine neue Lichttheorie und befasste sich mit Schwingungs- und Kreisbewegungen (Zentrifugalkraft).
Joule, James Prescott, GB 1818-1889 Physik, Chemie Der Engländer wies durch Experimente nach, dass Wärme eine Form von Energie ist, die von Widerstand, Zeit und Stromstärke abhängig ist. James Prescott Joule fand auch die innere Energie von Gasen (Joule-Thomson-Effekt).
Kelvin, William Thomson, IRL 1824-1907 Physik, Chemie Als Forscher der Thermodynamik entwickelte und legte der berühmte Physiker die Temperaturskala mit „Kelvin-Einheiten“ fest. Gemeinsam mit James Joule (1818-1889) fand er heraus, dass Gase mit dem Druck auch ihre Temperatur verändern und beim „absoluten Nullpunkt“ von – 273º C jede Teilchenbewegung aufhört.
Lemaître, Georges, B 1894-1966 Physik Der belgische Theologe, Priester und Astrophysiker gilt als Begründer der Urknalltheorie. Diese stellte er 1927 als Ur-Atom, „ein kosmisches Ei, das im Moment der Entstehung des Universums explodierte“ während eines Londoner Kongresses vor, der sich mit dem Ursprung des Universums beschäftigte. Zum Beweis führte er u.a. die Rotverschiebung weit entfernter Galaxien an. Kritiker bezeichneten danach seine Theorie als Urknalltheorie  bzw. Big Bang Theorie. Zwei Jahre später (1929) beobachtete Edwin Hubble (1889-1953) erstmals die Expansion des Universums.
Mach, Ernst, AUT 1838-1916 Physik Die Geschwindigkeit im Verhältnis zur Schallgeschwindigkeit (bei 20° C = 343 m/s) trägt heute seinen Namen: Mach. Durch Experimente belegte der österreichische Physiker zudem den damals noch umstrittenen Doppler-Effekt.
Marconi, Guglielmo, IT 1874-1937 Physik Der Italiener ist neben dem kroatischen Physiker Nikola Tesla (1856-1943) einer der Pioniere der Funktechnik. Marconi nutzte den Nachweis der elektromagnetischen Wellen und die Antennen des russischen Physikers Alexander Popow (1859-1906) und baute daraus die erste kabellose Funkverbindung. 1909 wurden seine Leistungen mit dem Physik-Nobelpreis geehrt.
Maxwell, James, GB 1831-1879 Physik, Chemie, Mathematik James Maxwell fand heraus, dass Licht eine elektromagnetische Strahlung ist und entwarf wichtige Beiträge zur Theorie der Gase und der Wärme. Er berechnete u.a. die Durchschnittsgeschwindigkeit von Molekülen in Gasen („Maxwell-Gesetz“) und entdeckte neue Erkenntnisse in der Optik.
Meitner, Lise, AUT/SWE 1878-1968 Physik, Mathematik Sie lieferte gemeinsam mit dem deutschen Nobelpreisträger Otto Hahn (1879-1968) und ihrem Neffen Otto Frisch (1904-1979) die erste physikalische Erklärung der Kernspaltung (Uran 239), wodurch Kernenergie erst möglich wurde.
Michelson, Albert, USA 1852-1931 Physik Maß um 1930 erstmals die Lichtgeschwindigkeit mit elektrischen Geräten. Zuvor entwickelte er den nach ihm benannten Lichtwellenmesser (Michelson-Interferometer) und erhielt dafür 1907 den Physik-Nobelpreis.
Newton, Sir Isaac, GB 1642-1727 Physik, Mathematik, Astronomie Isaac Newton war ein ernstes, introvertiertes Genie, das bereits als Student (in Cambridge) die Mathematik (Infinitesimalrechnung), die Optik (Farbtheorie) und die Mechanik (universelle Gravitation am Beispiel „fallender Apfel“) revolutionierte. Später berechnete er die Kepler‘schen Gesetze der Planetenbewegung, Mondbahn und Gezeiten. Er beschrieb den „binomischen Lehrsatz“, fand Formeln zur Berechnung der Schallgeschwindigkeit und Durchschlagskraft von Geschossen und entwickelte (um nicht von seiner Katze ständig gestört zu werden) sogar die Katzenklappe. Hauptwerk: „Prinicipia Mathematica“ von 1687.
Oppenheimer, Robert, USA 1904-1967 Physik Robert Oppenheimer beschäftigte sich hauptsächlich mit der Quantenmechanik und entwickelte im Zuge dessen u.a. auch Trinity, die erste Atombombe der Welt, war aber ob ihrer Wirkung entsetzt und verurteilte weitere Einsätze, nachdem er die Folgen von Hiroshima sah. Er wurde in New York City geboren, aber seine Vorfahren kamen aus Hanau.
Pauli, Wolfgang, AUT 1900-1958 Physik, Mathematik Er lieferte wichtige Erkenntnisse zur Quantenphysik u.a. das „Ausschließungsprinzip“, das mit dem sogenannten Spin zusammenhängt. Für diese elementaren Prinzipien wurde er 1945 mit dem Physik-Nobelpreis geehrt.
Strutt, John William Baron Rayleigh, GB 1842-1919 Physik, Chemie Der englische Physiker forschte in der Optik, Elektrizität, Thermodynamik, Wellentheorie und bereitete die Entdeckungen und Arbeiten von Edelgasen seines Landsmann Sir William Ramsay (1852-1916) vor (u.a. dadurch, dass er berichtete, dass aus Luft gewonnener „Stickstoff“ eine größere Dichte hat als aus Stickstoffverbindungen gewonnener Stickstoff). John Strutt erklärte erstmals das Himmelsblau anhand der Streuung des Lichtes an kleinen Partikeln („Rayleigh-Streuung“) und erhielt 1904 den Physik-Nobelpreis.
Schrödinger, Erwin, AUT 1887-1961 Physik Schrödinger beschrieb die Wellenmechanik als Grundlage der Quantenmechanik (Schrödinger-Gleichung), womit sich eine Zeitentwicklung des quantenmechanischen Zustands eines physikalischen Systems errechnen lässt. Da diese Quanteneffekte zu seiner Zeit nur statistisch (und nicht tatsächlich) im mikroskopischen Bereich bekannt waren, entwickelte er 1935 ein physikalisches Gedankenexperiment, auch besser bekannt als „Schrödingers Katze“, das ein Paradoxon in der Übertragung auf die Gegenstände des täglichen Lebens veranschaulichen sollte. Er begründete zudem eine Theorie zur Farbenwahrnehmung. 1933 wurde ihm – gemeinsam mit Paul Dirac (1902-1984) – der Physik-Nobelpreis verliehen.
Stevin, Simon, NL 1548-1620 Physik, Mathematik Simon Stevin ist der Begründer der modernen Statik und Hydrostatik. Er fand das Gesetz des Kräfteparallelogramms, das „hydrostatische Paradoxon“ und andere Gesetze wie das Verhältnis von Kraft und Weg auf einer schiefen Ebene.
Tesla, Nikola, SERB/USA 1856-1943 Physik Der serbisch-kroatische Physiker wanderte 1884 nach New York aus und arbeitete dort kurze Zeit beim berühmten Erfinder und Wissenschaftler Thomas Alva Edison (1847-1931). Später wurde er von Geschäftspartnern betrogen, ging pleite und musste als Tagelöhner arbeiten. Trotz dieser Rückschläge erfand er den Zweiphasenwechselstrom und entfachte damit den sog. Stromkrieg zwischen Gleichstrom (von Edison) und Wechselstrom (von Tesla/Westinghouse). Die USA entschied sich 1891 für den sichereren Wechselstrom. 1900 meldete Tesla vier Wochen vor Guglielmo Marconi (1874-1937) das erste Patent zur drahtlosen Energieübertragung (Funktechnik) an.
Thomson, Sir Joseph, GB 1856-1940 Physik Thomson entdeckte 1897 durch die Kathodenstrahlung das freie Elektron und fand heraus, dass Ionen und Elektronen die Elektrizitätsträger bei elektrischen Entladungen in Gasen sind. Physik-Nobelpreis 1906.
Van de Graaf, Robert, USA 1901-1967 Physik Er entwickelte 1931-33 den nach ihm benannten Van-de-Graaf-Generator zur Erzeugung von bis zu mehreren Millionen Volt und setzte ihn zur Beschleunigung von geladenen Teilchen ein.
Volta, Alessandro, IT 1745-1827 Physik Alessandro Volta nahm Luigi Galvanis (1737-1798) Entdeckung des elektrischen Stroms auf und erfand dabei die Elektrolyse von Wasser. Der italienische Physiker und Erfinder erfand u.a. auch die Batterie (1800), ein Amperemeter und die „Voltasche Säule“ (aus Kupfer und Zink).
Watt, James, GB 1736-1819 Physik Perfektionierte den Wirkungsgrad von Dampfmaschinen durch die Entwicklung neuer Kondensatoren und Nutzung von Pleuelstangen. James Watt erfand u.a. das „Wattsche Parallelogramm“ und ein Landvermessungsteleskop.
Wu, Chien-Shiung, CHN/USA 1912-1997 Physik Chien-Shiung Wu war eine chinesisch-amerikanische Physikerin, die vor allem durch das Wu-Experiment bekannt wurde. Damit lieferte sie den Nachweis der Paritätsverletzung bei schwachen Wechselwirkungen. Sie untersuchte zudem die Isotopentrennung durch Gasdiffusion und war bis 1944 am Manhattan-Projekt zum Bau der Atombombe beteiligt, weshalb sie unter Physikern auch „Königin der Nuklearforschung“ oder auch die „chinesische Marie Curie“ genannt wurde. 1978 erhielt sie den ersten „Wolf-Preis der Physik“ und war bis 2022 die einzige Frau, die diesen Preis gewonnen hatte.
Young, Thomas, GB 1773-1829 Physik Das hochbegabte Sprach- und Universalgenie (er konnte bereits mit 2 Jahren lesen und sprach 10 Sprachen fließend) befasste sich u.a. mit der Farbentheorie, den Lichtwellen, den Gezeiten, der Statik, der Technik und entzifferte nebenbei ägyptische Hieroglyphen (u.a. den „Dreisprachen-Stein“ von Rosette). Ein Jahrhundert-Talent.

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Quellen zur Liste: „Berühmte Physiker & Physikerinnen“:

Fachzeitschriften, Wikipedia, wissenschaftliche Bücher und Magazine über berühmte Physiker und andere Naturwissenschaftler etc.


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